Baugeschichte
 

um 1050

Steinerne Saalkirche mit quadratischem Chor über einem fränkischen Gräberfeld.

1220

Erste urkundliche Erwähnung der „ecclesia in Berge“ geweiht dem Hl. Nikolaus zum Schutz vor den Hochwassern der Niers

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Erweiterung zu einer dreischiffigen Kirche (mit Backsteinen)
Erhöhung des Mittelschiffes (mit Backsteinen)

15. Jh.

Einbau des spätgotischen Sterngewölbes im Chor
Einbau der Kreuzgewölbe in Mittel- und Seitenschiffen

1637

Einbau der Galerie zur Aufnahme der Odenkirchener Reformierten. Die Kosten von 101 ½ Reichstalern wurde vor allem durch Spenden aus den umliegenden Gemeinden aufgebracht

um 1750

Große bauliche Schäden an der Kirche

1753

Einsturzgefahr für den Turm, Niederlegung des hölzernen Glockenturmes.

1768

Wiederaufbau des Turmes, mit neuer barocker Turmhaube.
Aus der Gemeinde wurden dafür 1500 Reichstaler aufgebracht

1769

Einbau der neuen Turmuhr, Sanierung des Kirchenschiffes, Erneuerung des Kirchendaches im barocken Stil.

1770

Einbau der Orgelbühne und der Orgel

1771

Einbau der Rokoko-Verzierungen an Kanzel, Schöffenbank, Galerie und Grafenstuhl

1841

Neuer Anstrich der Kirche

um 1900

Erneuerung des Daches

1902

Umbau der Kirche: Verlängerung der Seitenschiffe im Osten. Durchbruch der Seitenwände im Chorbereich, Einbezug der Anbauten,  neuer Betonboden, neue Bänke, Gasheizung und Gasbeleuchtung,  „geschmackvoller Wandanstrich“ nach Vorlagen der Kastorkirche in Koblenz  und bunte Kirchenfenster, durch Stifter finanziert.

1965

Renovierung der Kirche: Entfernung der Wandmalereien, neue Bänke,
Einbau der Elektrofußbodenheizung, Auffinden der Pfostensteine

   1985 - 1990

Überarbeitung der Orgel, Annäherung an das Original von 1770

1997

Beginn der Sanierung des Turmes

1999

Abschluss der Turmsanierung

1998

Entdeckung der statischen Schäden am Kirchenschiff, Einziehen der Notanker im Mittelschiff, Beginn der Aktion „Das Kleinod baut auf Ihre Mark“

1999

Aufstellen der Notabstützung für die Seitenwände, Anträge auf Förderung der statischen Sanierung, Abschluss der Turmsanierung

2000

Beginn der statischen Sicherung des Kirchenschiffes, Aufarbeitung der Fundamente, Vorbereitung der Wandschlitze für die Stahlstützen

2001

Einbau der Stützkonstruktion aus Stahl, Spannen der Stahlträger gegen die Seitenwände, Entfernung des Bauschuttes von den Gewölben des Hauptschiffes und der Seitenschiffe, Reparatur der Gewölbe, Bögen und Gurte, Entdeckung und Beseitigung der Kalksandsteinplomben in den Seitenwänden des Chores,  provisorische Abdeckung der Seitenschiffdächer, Entfernung der Notabstützung 

2002

„Ruhende Baustelle“
 2003-2004 Die beantragten EU-Gelder wurden bewilligt:
Fassadensanierung; Neueindeckung des Daches über dem Haupt- und den Seitenschiffen mit Moselschiefer; Höherlegung der Zuganker des Mansardendaches; Neue Heizungsanlage und neuer Bodenbelag aus belgischem Blaustein; Neufassung der Gurte und Rippen; Wiedereinbau der Orgel.
17.7.2004 Festliche Wiedereröffnung.
   
   
  Ergänzungen der Baugeschichte durch Ulrike Krüner im Juni 2008
 

 

 

 

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